Über das Projekt Felgengutachten.de
Felgengutachten.de ist aus einer Kombination aus praktischer Erfahrung mit Leichtmetallrädern, einem realen Problem bei älteren Gutachten und meiner langjährigen Begeisterung für IT entstanden.
Wie alles angefangen hat
Ich war mehrere Jahre im IT-Bereich der R.O.D. Leichtmetallräder GmbH tätig. Dadurch hatte ich regelmäßig Berührungspunkte mit Felgendaten, Fahrzeugverwendungen, ABE, Teilegutachten und den technischen Informationen, die benötigt werden, um eine Zubehörfelge dem richtigen Fahrzeug zuzuordnen.
Bei Felgenlieferungen wurden damals regelmäßig Gutachten-CDs mitgegeben. Auf diesen Datenträgern befanden sich die technischen Unterlagen zu den R.O.D.-Felgen. Eine solche R.O.D.-Gutachten-CD bildete später die erste Grundlage für das Projekt.
Nach der Schließung von R.O.D. wurde zunehmend deutlich, wie schwer gerade ältere Gutachten noch zu finden waren. Die Felgen selbst verschwinden schließlich nicht mit einem Unternehmen. Viele davon werden auch Jahre später weiterhin auf Fahrzeugen genutzt.
Kann man diese technischen Unterlagen so aufbereiten, dass Besitzer älterer Felgen das passende Gutachten wieder unkompliziert finden können?
Von einer Gutachten-CD zu einer Suchplattform
Relativ schnell wurde klar, dass eine reine Sammlung von PDF-Dateien das eigentliche Problem nicht löst. Wer nicht bereits den exakten Dateinamen kennt, braucht eine Möglichkeit, anhand einer KBA-Nummer, eines Herstellers, eines Felgentyps, einer Größe oder anderer technischer Merkmale zum richtigen Dokument zu gelangen.
Genau hier kam meine Tätigkeit und mein Interesse im IT-Bereich ins Spiel. Die technische Herausforderung bestand darin, eine sehr große Anzahl teilweise unterschiedlich aufgebauter PDF-Dokumente automatisiert zu analysieren und daraus eine strukturierte Datenbasis zu erzeugen.
Heute werden Dokumente über verschiedene automatisierte Verarbeitungsschritte analysiert. Dabei kommen klassische Parser und Python-Prozesse ebenso zum Einsatz wie lokale Sprachmodelle und, wo sinnvoll, ergänzende KI-Modelle über APIs.
Aus einem weitgehend unstrukturierten PDF können dadurch beispielsweise KBA-Nummern, Dokumenttypen, Felgenmerkmale und weitere für die Suche relevante Informationen erschlossen werden.
Die eigentliche technische Leistung von Felgengutachten.de besteht deshalb nicht darin, möglichst viele PDF-Dateien abzulegen, sondern darin, deren Inhalte strukturiert auffindbar zu machen.
Warum nicht nur R.O.D.?
Mit der technischen Lösung stellte sich irgendwann die naheliegende Frage, warum eine solche Suche nur für einen einzelnen Hersteller existieren sollte.
Auch Gutachten anderer Felgenhersteller sind teilweise über zahlreiche Herstellerseiten, Händler, alte Downloadbereiche und Branchenplattformen verteilt. Gerade ältere Unterlagen können mit der Zeit immer schwieriger auffindbar werden.
Felgengutachten.de entwickelte sich deshalb von der ursprünglichen Idee eines R.O.D.-Archivs zu einem herstellerübergreifenden Informations- und Suchportal.
Der kostenlose Zugang bleibt der Grundgedanke
Das Ziel von Felgengutachten.de ist bis heute, vorhandene technische Dokumente für Endnutzer möglichst einfach und kostenlos auffindbar zu machen.
Für den Download eines vorhandenen Gutachtens wird keine Gebühr verlangt. Ein künftig optional angebotener Druck- und Versandservice ändert daran nichts: Dabei wird nicht das Gutachten verkauft, sondern ausschließlich eine zusätzliche Druck-, Bearbeitungs-, Verpackungs- und Versanddienstleistung angeboten.
Technischer Betrieb
Die technische Plattform und die große Menge an Dokumenten werden bewusst getrennt voneinander betrieben. Webanwendung und Datenbank bilden die Such- und Informationsplattform, während die umfangreichen PDF-Dokumente separat in einem dafür vorgesehenen Object Storage gespeichert werden.
Die Architektur wurde so aufgebaut, dass auch sehr große Dokumentbestände automatisiert verarbeitet, aktualisiert und durchsucht werden können.
Woher stammen die Dokumente?
Die Herkunft der Dokumente, der Umgang mit Rechten sowie Möglichkeiten für Hersteller und Rechteinhaber haben eine eigene Informationsseite erhalten.